03.06.2020

Ministerpräsident Günther besucht Zuchtstation

Ministerpräsident Daniel Günther im Gespräch mit Leo von Kameke, geschäftsführender Gesellschafter, und Antonia Wilch, Leiterin der Zuchstation.

Ministerpräsident Daniel Günther kam auf Einladung von Leo von Kameke, geschäftsführender Gesellschafter der Solana-Gruppe, am 3. Juni 2020 zur Zuchtstation der Solana-Gruppe in in Windeby, Schleswig-Holstein.

Im Dialog verwies Leo von Kameke auf die derzeitigen Herausforderungen der Pflanzenzüchter, wie auf das Urteil des EuGH, nach dem neue Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas als gentechnische Verfahren eingestuft werden und informierte über die Auswirkungen auf die Solana-Gruppe. „Wir könnten deutlich schneller und gezielter züchten, zum Beispiel auf trockentolerante Sorten. Und wenn das nicht möglich wird, werden europäische Züchter überlegen, diesen Teil der Forschung in Länder zu verlegen, wo die rechtlichen Rahmenbedingungen dies erlauben.“ Der Ministerpräsident signalisierte: „Uns ist sehr daran gelegen, dass der Standort in Windeby erhalten und wettbewerbsstark bleibt.“

 In Deutschland gilt die gesetzliche Regelung, dass Züchter eine Vergütung auch über die Nachbaugebühren erhalten. Doch ein Dilemma dabei erläuterte Tobias Mette, Geschäftsführer der Solana-Gruppe: „Die gesetzliche Regelung zum Nachbau der Kartoffelgenetik sichert uns zwar die Rechte, diese Nachbaugebühr einzufordern. Allerdings gibt es keine systematische, verbindliche Erfassung, wenn Landwirte Kartoffelsorten wieder anpflanzen. Tatsächlich werden branchenweit lediglich 18 Prozent des potenziellen Nachbaus erfasst und die Züchter im deutschen Markt erfahren Millionenverluste, die eigentlich für Forschung und Entwicklung notwendig sind. Für bessere und vernünftige Rahmenbedingungen engagieren wir uns gemeinsam mit dem Bund der Pflanzenzüchter sowie den anderen Pflanzenzüchtern in Deutschland.“

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